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Mineralfaser

Mineralfaser

Was ist das Problem mit Mineralfaserprodukten?

Fangen wir erst einmal mit der Produktion von herkömmlichen Akustikpaneelen an, unten links in der Grafik. Sie werden häufig aus Glas- oder Steinwolle angefertigt, was mehrere Probleme mit sich bringt. Jahrelang hatten Mineralfaserprodukte das Problem, dass sie lungengängig waren. Lungengängigkeit bedeutet, dass die Fasern so klein sind, dass sie über die Atmung bis tief in die Lunge eindringen können. Besonders gefährlich daran ist, dass diese Fasern krebserzeugend wirken können, wenn sie sich lange im Körper befinden. Laut einer Broschüre der BG Bau, gibt es seit 1996 in Deutschland eine neue Generation von Glas- und Steinwollfasern, die als unbedenklich gelten. Allerdings gelten sie nur als unbedenklich, weil es mittlerweile in Deutschland Vorgaben zur Mindestlänge der Fasern gibt und die Oberflächen der Schallabsorber aus Glaswolle beschichtet werden, damit keine Fasern austreten. Aber auch für die neuen Mineralfaserprodukte gilt es, die Mindestschutzmaßnahmen einzuhalten, damit sie wirklich gesundheitlich unbedenklich sind. Teil dieser Mindestschutzmaßnahmen ist unter anderem, dass die Paneele nicht beim Einbau zurechtgeschnitten werden dürfen. Wenn geschnitten wird, kann die Mindestlänge der Fasern nicht garantiert werden und die Beschichtung wird zerstört. Leider werden sie im Trockenbau allerdings oft zurechtgeschnitten, damit alles perfekt passt. Also sind Mineralfaserprodukte immer noch alles andere als ein gesundheitlich einwandfreies Produkt.

Soweit zur gesundheitlichen Seite der Glasfaserabsorber. Das zweite große Problem hat mit Nachhaltigkeit zu tun. Um Mineralfaserabsorber herzustellen, wird viel Energie benötigt. Grade in der aktuellen Diskussion um Energiesparmaßnahmen ein brisantes Thema. Sand, Glas, Ton und Stein kann nur bei sehr hohen Temperaturen geschmolzen werden (Glaswolle schmilzt erst bei 1200˚ und Steinwolle sogar erst bei 1600˚). Um hohe Temperaturen zu erzeugen, braucht man natürlich viel Energie und hat einen entsprechend hohen CO₂-Ausstoß, was der Umwelt schadet und gleichzeitig die Herstellung teurer macht aufgrund von steigenden Energiekosten und CO₂-Zertifikaten.

Wenn wir jetzt auf der Grafik nach links unten schauen, sehen wir einen weiteren negativen Aspekt veranschaulicht. Die Entsorgung ist schwierig und teuer. Rein theoretisch können Schallabsorber aus Glaswolle heutzutage zerkleinert und recycelt werden. Allerdings bestehen diese Akustikpaneele aus einer komplexen Mischung von verschiedenen Bindemitteln und Glas- und Steinwolle. Diese sind nur sehr schwer zu trennen und werden daher in der Realität eher nicht recycelt. Deckensegel und Akustikplatten müssen in speziellen Säcken luftdicht versiegelt und auf Deponien entsorgt werden.

Und warum sind objectiv Akustikpaneele anders?

Vom Nutzen her (Kreis in der Mitte der Grafik) sind Akustikpaneele mindestens genauso funktional wie herkömmliche Schallabsorber, bei allen anderen Aspekten stechen sie besonders positiv hervor, denn die Produktion, sowie die Entsorgung sind nachhaltiger und der gestalterische Aspekt ist ein klarer Bonuspunkt, wie die verschiedenen Preise (Red Dot Design Award, German Design Award, Iconic Awards und German Innovation Award), die unser AluFrame Smart verliehen bekommen hat, zeigen.

Bei der Produktion legen wir sehr viel Wert auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz, denn der Umgang mit natürlichen Ressourcen ist uns wichtig und wir wollen mit möglichst ökologischem Handeln und nachhaltigen Produkten unseren Teil zur Erhaltung der Umwelt beitragen. Wir produzieren den überwiegenden Teil unserer Akustikprodukte selbst an zwei deutschen Standorten. Also Made in Germany, und lokale Produktion bringt immer einen geringeren Energieverbrauch und weniger Emissionen mit sich. In Köln beziehen wir für die Produktion sowie für unsere Büros nur Ökostrom.

Aber noch viel wichtiger ist, was in der Produktion (oben links in der Grafik) unserer Akustikpaneele geschieht: Die Aluminiumrahmen werden bei vergleichsweise niedrigen 660˚ hergestellt und unsere Vliesabsorber werden aus 100 % sortenreinen PET-Fasern gesponnen. Die Fasern werden bei nur 180˚ hergestellt und dafür benutzen wir größtenteils recycelte PET-Flaschen. Der Rahmen, der einen hohen Prozentanteil an Aluminiumrecyclat hat, ist nur ein kleiner Teil des ganzen Akustikpaneels, daher bleibt der ökologische Fußabdruck insgesamt niedrig.

Nicht nur bei unseren Akustikpaneelen, sondern auch für die Akustikwürfel, die Akustiksäule Totem und die Akustikbilder, mit Wunschmotiv oder Stoffbezug, benutzen wir hauptsächlich recycelte Rohstoffe.

Bei der Entsorgung, wie oben rechts in der Grafik zu sehen ist, sieht es nicht anders aus, unsere Produkte sind leicht trennbar und somit auch wieder preisgünstig recycelbar. Für die Aluminiumrahmen bekommt der Nutzer sogar Geld zurück. Sie ziehen um, die Akustikpaneele passen leider nicht in die neuen Räumlichkeiten und Sie haben keine Zeit, die Produkte selber zu entsorgen? Auch kein Problem dank unseres Take Back Systems. Wir nehmen unsere Smart Produkte bis zu 20 Jahre nach dem Kauf kostenlos zurück und holen sie sogar deutschlandweit bei Ihnen ab, um sie dann selber zu recyceln.

Sollten Sie noch andere Fragen zu unseren Produkten haben, scheuen Sie sich nicht uns zu kontaktieren. Wir freuen uns darauf, Ihnen zu helfen und geben gerne fachgerecht Antwort.

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