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objectiv setzt auf
nachhaltige Materialien

Ein wichtiger Baustein für die Optimierung der Raumakustik sind Schallabsorber. Sie können zu Hause, in Kitas und im Büro den Lärmpegel senken. Schallschluckende Deckenpaneele, Akustikbilder, Würfel und die Akustiksäule Totem werden bei objectiv zunehmend mit Rohstoffen aus Recycling hergestellt.

 

Wir haben in der Produktion der Komponenten einen Energiebedarf, den wir im Hinblick auf die Schonung von Ressourcen so niedrig wie möglich halten, in Köln arbeiten wir in allen Bereichen mit Ökostrom.

 

Bei einem Deckensegel besteht der Rahmen aus Aluminium, das zu einem großen Teil aus Recyclat hergestellt ist. Für die Schmelze werden ca. 660 Grad benötigt. Der Vliesabsorber besteht aus 100% sortenreinen PET-Fasern, die überwiegend aus recycelten PET-Flaschen gesponnen werden. Sie haben einen Schmelzpunkt von ca. 180 Grad. Der Rahmen macht dabei nur einen geringen Teil des kompletten Akustikpaneels aus, so bleibt der ökologische Fußabdruck niedrig.

 

Die Komponenten unserer Produkte sind einfach trennbar und als Wertstoffe leicht und preisgünstig entsorgbar. Für die Aluminiumrahmen bekommt der Nutzer beim Entsorger sogar Geld zurück.

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Das Problem mit der Glaswolle

Häufig werden wir gefragt, ob auch Akustikpaneele aus Glaswolle oder Steinwolle nachhaltig sind. Sie werden oft als Deckensegel oder als Platten in Rasterdecken eingesetzt.

Leider haben diese Produkte in der Herstellung bei der Schmelze von Glas oder Stein einen sehr hohen Energiebedarf mit entsprechend starkem CO2-Ausstoß, das ist nicht gut für die Umwelt. Die Herstellung wird einerseits im Hinblick auf die gestiegenen Energiekosten, zum anderen wegen der steigenden Kosten für CO2-Zertifikate zunehmend teurer. Ein negativer Aspekt in der Diskussion um die Zulässigkeit von Mineralfaserprodukte (KMF Künstliche Mineralfasern) war viele Jahre die Lungengängigkeit der Fasern. Dem Problem wollen die Hersteller mit einer Mindestlänge der Fasern und Biolöslichkeit entgegenwirken. Zudem werden die Oberflächen der Glaswollpaneele mit Beschichtungen versiegelt, damit keine Fasern austreten.

 

Leider werden die Produkte bei Arbeiten im Trockenbau häufig geschnitten. So kann eine Mindestlänge der Fasern in der praktischen Anwendung nicht gewährleistet werden. Ein Beispiel finden Sie hier: Ein Film von Ecophon

Drama Entsorgung

Ein Hauptproblem für die Nutzer von Mineralfaserpaneelen ergibt sich nach der Nutzung, -bei der Entsorgung. Glaswolle aus Baustoffmatten kann heute zerkleinert und recycelt werden. Deckensegel aus Glaswolle sind jedoch komplexe Mischungen, die viele Komponenten enthalten, die nicht trennbar sind. Die Hersteller versuchen, Bindemittel ökologisch herzustellen, jedoch sind auch natürliche Komponenten wie Bindemittel, Glas- und/oder Steinwolle in der Praxis aktuell nicht trennbar. Ein wirtschaftliches Recycling erfolgt nach unserer Kenntnis in der Realität nicht. Deckenplatten und Akustikpaneele müssen in speziellen Säcken wie Asbest, luftdicht versiegelt bei den Entsorgern angeliefert und auf Deponien entsorgt werden. Die Kosten dafür sind jetzt schon sehr hoch und in der Zukunft praktisch unkalkulierbar.

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