Lärm in Kitas führt zu Stress / Malen / Kinder / KiTa / Raumakustik verbessern

Lärm in KiTas

In KiTas entsteht schnell ein überdimensionaler Geräuschpegel. Das ist für Erzieher/innen und Kinder gleichermaßen schädlich.

 

Möchte man sich in einem lauten Raum unterhalten, muss man selbst lauter sein als die restlichen Geräusche im Raum – und das heißt der Lautstärkepegel erhöht sich weiter.

 

Um in Ruhe ein Gespräch zu führen darf der Lärmpegel nicht viel lauter sein als 45dB(A). In KiTas herrscht allerdings eine durchschnittliche Lautstärke von 75dB(A). Zum Vergleich: ein Rasenmäher erreicht ca. 80dB(A). Bereits bei diesem Lautstärkepegel kommt es zu Stress.

Doch das war es noch lange nicht. Bei besonders lauten Versammlungen der Kinder, etwa beim Mittagessen oder in großen Gruppen, erreicht die Lautstärke in KiTa-Räumen ein Maximum von 95dB(A). Das ist in etwa so laut, wie ein vorbeifahrender LKw oder eine Motorsäge.

 

Dieser hohe Pegel kommt auch durch lange Nachhallzeiten zustande. Die Nachhallzeit beschreibt die Zeit, die der Raum benötigt, um ein Geräusch abzubauen. Ist die Nachhallzeit besonders lang summieren sich Geräusche und werden als noch lauter empfunden.

 

Neben Stress hat der dauerhaft hohe Lärmpegel auch andere gesundheitliche Auswirkungen auf die Kinder und Erzieher/innen.

Durch die Lautstärke, Kommunikationsprobleme und verminderte Sprachverständlichkeit kommt es zu Ermüdung, Nervosität und erhöhter Aggressionsbereitschaft.

Auch die Sprachentwicklung der Kinder kann durch die dauerhaft beeinträchtigte Kommunikationssituation gestört werden.

Vor allem Kinder mit besonderem Bedürfnis für eine optimale akustische Umgebung leiden. Schwerhörigen Kindern, nicht Muttersprachlern und Kindern mit Aufmerkamkeits- und Lerndefiziten fällt es unter diesen schlechten akustischen Bedingungen umso schwerer sich zu entwickeln und zu kommunizieren.

 

Nicht nur die Kinder, sondern auch die Erzieher/innen leiden. Rund 60% der Erzieher/innen geben an, dass Sie in ihrer Ausbildung nicht ausreichend über den Schutz ihrer Gesundheit informiert wurden. 2/3 von ihnen empfinden den Lärm als Belastung.

Bei Erwachsenen droht neben den bereits gennannten Symptomen Depression und Burnout durch zu viel Stress.

 

Lösungen für dieses Problem gibt es viele. Neben bauakustischen und pädagogischen Maßnahmen bieten sich auch raumakustische Lösungen an. Durch Elemente, die der Verbesserung der Raumakustik dienen, wie z.B. Schallabsorber, wird die Nachhallzeit verringert und eine angenehmere Kommunikationssituation geschaffen.

 

objectiv hat bereits mehreren KiTas geholfen die Raumakustik zu verbessern und somit den Stress für Kinder und Erzieher/innen zu verringern.

Bei uns finden Sie eine große Auswahl an Elementen, welche die Raumakustik verbessern.

Viele KiTas entscheiden sich für unsere Akustikwürfel, da diese nicht nur effektiv die Raumakustik verbessern und schmutzabweisend sind, sondern auch einfach nachträglich ohne Baumaßnahmen zu installieren sind.

Unsere Akustikwürfel gibt es in einer farbenfrohen Auswahl.

 

Quellen:

Jahresbericht 2015 vom Landesamt für Gesundheit und Soziales Mecklenburg Vorpommern

Lärm in Bildungseinrichtungen von Dr. Heinz-Dieter Neumann

Studie: Kinderlärm wird als gesundheitliche Belastung empfunden von der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft

Wie laut ist welcher Lärm von der Süddeutschen Zeitung

 

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